Ingrid Klimke & Franziskus

Ingrid Klimke: “Der Franz war dran!”

In der Einlaufprüfung des Louisdor-Preises beim Wiesbadener Pfingstturnier setzte sich Ingrid Klimke mit der Rheinländer Stute Geraldine v. Fürst Grandios noch durch. “Aber heute war Franz dran!”, so das Statement der Münsteranerin. Franz, das ist Franziskus, Hannoveraner Hengst v. Fidertanz/Alabaster, der in der Vergangenheit schon immer mal Flausen im Kopf hatte, aber an diesem Tag bei völliger Konzentration mit 74,907 Prozent an die Spitze galoppierte. “Er war so gut wie noch nie”, freute sich Ingrid Klimke, die insgesamt 14 Starts in Wiesbaden hinter sich gebracht hatte. In der Siegerehrung, da zeigte der Hengst allerdings, dass er noch immer seinen eigenen Kopf hat und ging einmal so richtig mit seiner Reiterin durch. “Da hätte ich ihn gerne noch mal korrigiert”, schmunzelte Klimke. Mit Geraldine wurde Klimke übrigens auch noch Dritte mit 73,535 Prozent hinter Uwe Schwanz mit dem Hotline-Nachkommen Hermes. Die Piaffen waren an diesem Tag nicht so gut, wie es die Stute noch kann. Mit beiden Pferden allerdings ist Klimke nun auch schon für das Finale in Frankfurt qualifiziert. “Zum Glück, ich hätte jetzt auch keine Zeit mehr gehabt für Qualifikationen, weil mein Kalender jetzt die Buschpferde vorsieht”, so Klimke. Beide Pferde, so die Reiterin, könnten die einzelnen Lektionen schon überragend. “Jetzt muss nur noch das Puzzle zusammengesetzt werden. Ich freue mich schon richtig auf das nächste Jahr nach Frankfurt, wenn die beiden noch gereifter sind.”

Foto: Stefan Lafrentz