Isabell Werth & Bella Rose

Werths Träume mit Bella Rose bleiben auch nach Special bestehen

Schon nach dem Grand Prix der I-Tour beim CHIO in Aachen hatte Isabell Werth deutlich gemacht, dass ihre Hoffnungen auf Bella Rose liegen, wenn es um die Frage geht, welches Pferd mit zu den Weltreiterspielen nach Tryon sollen. Auch nach dem Special, den die Weltranglistenerste mehr als deutlich mit der Westfalen Stute gewann – nämlich mit 80,149 Prozent – bleiben die Träume bestehen. Allerdings, so erklärte Werth, müsse sie das Vorhaben in Ruhe mit dem Dressurausschuss besprechen. Deutlich geschlossener als noch im Grand Prix zeigte Werth die Belissimo M-Tochter, konnte in die Trabverstärkungen hinein mehr warten, um Bella Rose dann auch mehr vorzu assen und auch zu den Pirouetten konnte sie besser hinreiten. Die Traversalen waren – das war auch im Grand Prix so – von Ausnahmequalität. Einzig in den Zweierwechseln machten die beiden wieder Fehler. “Wenn das der Jocky jetzt noch hinkriegt”, lachte Werth. “Aber jeden Tag gehen wir einen Schritt weiter. Ich bin überglücklich. Sie will einfach nichts falsch machen. Ich glaube, die Zuschauer merken hier auch, dass das eine besondere Situation mit der Stute ist.”

Eine Analyse gab es jetzt auch hinsichtlich des Piaffen-Ausstiegs von Emilio im Nationenpreis von der Reiterin: “Ich muss zugeben, dass ich zu fokussiert war auf Bella. Das tut mir total leid für Emilio. Die Kandare ist einfach zu scharf geworfen. Dadurch hat sich das Pferd total unter Wert geschlagen. Ich habe heute die Babykandare drauf gemacht und damit klappte es wirklich gut.”

Zweite im Grand Prix Special wurde Jessica von Bredow-Werndl mit Zaire-E mit deutlichem Abstand – 72,702 Prozent gab es für die beiden. Dritte wurde die Dänin Bettina Jæeger mit Mane Stream Belastaff (71,340 Prozent).

Foto: Stefan Lafrentz