McLain Ward & HH Azur

Weltcup-Finale Omaha: Und wieder McLain Ward

McLain Ward ist auf der Siegerspur: Nach dem Sieg in der ersten Wertung des FEI Weltcup-Finals in Omaha (USA) gewann der 41-Jährige nun auch in der zweiten Prüfung mit der elfjährigen HH Azur. “Sie ist eine unabhängige Frau”, erzählte der Reiter später über sein Pferd. “Ich glaube, sie braucht mich nicht allzu sehr. Ich muss sie versuchen, zu handeln, aber sie versucht, immer alles für dich zu geben und sie hat eine riesige Menge, die sie geben kann.”

Schon lange wartet der Olympiamannschaftssieger auf den Weltcup-Gesamtsieg – und er liegt kurz davor. Doch vom Zweitplatzierten Gregory Wathelet (BEL) trennen ihn nur drei Punkte, vom Schweizer Romain Duguet einen Hindernisfehler – das ist nicht viel.

Für Wathelet ist der zweite Platz etwas besonderes – er ist mit Forlap am Start, dem zwölfjährigen Wallach, den er kürzlich zurückgekauft hat, weil er ihm so am Herzen lag. “Er hatte sein Vertrauen verloren, weil er bei so vielen verschiedenen Reitern war”, erklärte Wathelet. “Deswegen war es auch ein Risiko, ihn zurückzukaufen.” Doch die beiden scheinen sich schnell wieder gefunden zu haben.

Für Spitzenreiter McLain Ward ist die Aufgabe nun klar definiert: “Die größte Herausforderung für mich ist es, einen klaren Kopf zu behalten. Das muss ich nun meistern und ich hoffe, das gelingt mir dieses Wochenende.”

Foto: Liz Gregg/FEI