Ingmar de Vos

Reitsport bleibt bis 2024 olympisch

Der FEI Präsident Ingmar De Vos hat begrüßt, dass das IOC den Reitsport auch für die Olympischen Spiele 2024 im Programm lassen möchte. Die Vorschläge für das neue Format in Tokyo 2020 mit nur drei Reitern wurde akzeptiert vom IOC. Ingmar de Vos sieht darin die Bestätigung, dass der Versuch, den Sport zu modernisieren, geglückt sei. Mit dem neuen Format würde man mehr Flaggen zu den Olympischen Spielen bekommen – mehr Nationen könnten nun den Traum, ihr Land bei den Olympischen Spielen zu repräsentieren, realisieren.

Sehr kritisch wurde allerdings von vielen Reitern und Offiziellen das neue Format gesehen, bei dem nur noch drei Athleten pro Team an den Start gehen ohne Streichergebnis. Die Reservisten können bei krankheitsbedingten Fällen zum Einsatz kommen.

In diesem Jahr sollen auch noch die Austragungsorte für die Spiele 2024 und 2028 bekannt gegeben werden. Die Kandidaten sind Paris und Los Angeles. Ingmar de Vos hat die Orte bereits besucht. Der Reitsport in Paris würde in Versailles stattfinden, in Los Angeles wäre der Reitsport im Sepulveda Basin, nur 15 Minuten vom Olympischen Dorf auf einem Golfareal. Beide Standorte seien ideal für den Reitsport, so De Vos.

Foto: FEI