050 Frie Goldmädchen

Nach Rang drei in Kentucky nun Gold in der Normandie

241,700 Prozent insgesamt holte das deutsche Dressurteam und damit WM-Gold in der Normandie. Es ist das zehnte Mannschaftsgold für Schwarz-Rot-Gold. Mit 231,343 Prozent weit abgeschlagen trotz eines sensationellen Rittes von Charlotte Dujardin mit Valegro landete das Team aus Großbritannien. Platz drei ging an Holland mit 227,400 Prozent.

Isabell Werth, die auf ihre lange Championatskarriere zurückblicken kann, merkte an: “Das ist wohl eins der stärksten Teams, das Deutschland je hatte.” Und Helen Langehanenberg ergänzte: “Es ist so eine Ehre, in diesem Team zu sein.” Für sie ist die Marschrichtung für den Special klar: “Attacke, wie immer.” Und auch Isabell Werth, die im Grand Prix Zweite wurde, will um die Medaillen im Special mitreden: “Neues Spiel, neues Glück.” Bundestrainerin Monica Theodorescu konnte bei ihrem zweiten Championat als Front-Frau gleich zum zweiten Mal Gold holen: “Das fühlt sich so gut an. Mit solchen Reiterinnen und Reitern zu arbeiten, macht richtig viel Spaß. Letztes Jahr war es noch eine echte Zitterpartie, dieses Jahr haben wir einen guten Vorsprung gehabt. Es ist toll, dass ich das alles begleiten und nun auch etwas zurück geben kann.”

Foto: Karl-Heinz Frieler