McLain Ward & HH Azur

McLain Ward entscheidet Gigantenduell in Wellington für sich

Den Sieg im $380,000 Suncast® Grand Prix CSI 5* beim Winter Equestrian Festival holte der US-Amerikaner und zweifache Mannschaftsolympiasieger McLain Ward mit seinem Spitzenpferd HH Azur. Er setzte sich gegen einen der stärksten Reiter der Welt durch, Eric Lamaze (CAN) mit Fine Lady. Platz drei ging and en Spanier Sergio Alvarez Moya mit Arrayan.

Ward sagte anschließend über sein Olympia-Silberpferd, die elfjährige belgische Thunder van de Zuuthoeve-Tochter: “Ich bin einfach nur begeistert von ihr. Das ist ihr erster großer Start in diesem Jahr. Wir haben ihr etwas Pause gegeben vor dem Hintergrund des Weltcup-Finals in Omaha. Deswegen sollte sie nur zwei große Wochen bestreiten. Und ich für meinen Teil muss sagen, dass ich doch heute doch sehr motiviert war. Ich war zuletzt in einer Vier-Fehler-Serie und etwas frustriert. Eric hingegen hat alles gewonnen.”

Eric Lamaze & Fine Lady

Eric Lamaze & Fine Lady

Eric Lamaze, der Olympiasieger von 2008, hatte die 14-jährige Hannoveraner Stute Fine Lady v. Forsyth gesattelt, mit der er im vergangenen Jahr in Rio Olympia-Bronze gewann. Das Paar hat in diesem Winter schon einiges gewonnen, unter anderem den Drei-Sterne-Grand Prix in der vierten WEF-Woche sowie den WEF Challenge Cup in der fünften Woche. “Sie ist jedes Mal fantastisch gesprungen”, so der Kanadier. “Es war so, als hätte sie wirklich alles gegeben, was sie kann. McLain war aber halt ein kleines bisschen besser heute. Man könnte sagen, dass er das Glück hatte, aber wenn man seine Runde gesehen hat, dann war das kein Glück.”

Sergio Alvarez Moya & Arrayan

Sergio Alvarez Moya & Arrayan

Sergio Alvarey Moya und der zwölfjährige niederländische Wallach Arrayan v. Baloubet du Rouet/Grannus beendeten den Grand Prix auf dem dritten Rang. Auch er bereitet sich hier auf das Weltcup-Finale in fünf Wochen vor. Zum letzten Mal war der Spanier vor acht Jahren in Wellingon, dieses Jahr passte es für ihn gut in den Plan, einige Wochen hier zu verbringen. “Hier gibt es super Prüfungen”, erklärte er. “Wir haben die Sunshine Tour in Spanien, die gar nicht weit von mir weg ist, aber das ist ein komplett anderes Level. Hier hat man schon einen echten Wettbewerb. Hier reitet man gegen solche Reiter wie McLain und Eric und muss sich richtig anstrengen.”

Fotos: Sportfot