Dorothee Schneider & Santiago

Knappe Entscheidung im Siegerpreis für Schneider

Der Nürnberger Burg-Pokal Siegerpreis traditionell am Samstagabend hat zwar sportlich keine Relevanz, doch er sorgt vor allem für Spaß in der Festhalle, gute Stimmung und eine Resonanz auch bei Nicht-Dressur-Fans. Der immer wieder aufkommenden Kritik der viel zu laut aufgedrehten Musik wurde in diesem Jahr begegnet – sie war auf einem Normalmaß, die der Stimmung dennoch keinen Abbruch tat. Es siegte – wie im Finale am Vormittag – Dorothee Schneider mit dem Stedinger-Sohn Santiago. Eine 9,5 erhielt das Paar, das mit Dauerklatschen während der Kür begleitet wurde.

Anabel Balkenhol & Heuberger TSF

Anabel Balkenhol & Heuberger TSF

Doch für die größte Überraschung sorgte Anabel Balkenhol. Als Viertplatzierte war sie nur deswegen in den Siegerpreis nachgerutscht, weil Matthias Bouten nicht mit zwei Pferden antreten konnte – er hatte im Finale Platz zwei und drei belegt. Doch mit Nikolaushütchen für Heuberger TSF und mitwippender eigener Nikolausmütze hatte Anabel Balkenhol gleich die Zuschauer auf ihrer Seite, begeisterte das Richtergremium mit ihrer harmonischen Vorstellung und wurde mit einer 9,4 nur knapp Zweite. Matthias Bouten und Dante Delux MJ belegten mit einer 9,0 Rang drei.

Fotos: Karl-Heinz Frieler