Kein einvernehmliches Ende des schwedischen Equipechefs mit seinem Verband

Wie sich herausstellte, war die “Entlassung” des schwedischen Equipechefs Sylve Söderstrand nicht nur für Außenstehende überraschend, sondern auch für den Coach selbst. Wie Söderstrand gegenüber World of Showjumping äußerte, hätte er ein Gespräch mit Ulf Brömster vom Verband Samstagabend gehabt, in dem klar wurde, dass er bis zu den Olympischen Spielen in Rio als Equipchef zur Verfügung stünde. Es sei nur noch um Kleinigkeiten gegangen, die man in der folgenden Woche besprechen wollte. Am Montagabend allerdings sei er dann angerufen worden von Brömster, der ihm mitteilte, dass der Vorstand ein Meeting hatte und sich darauf verständigt hätte, dass die Zusammenarbeit am 22. Mai enden würde.

Auch die Pressemitteilung des schwedischen Verbandes würde sich anders anhören, als die Sache abgelaufen sei. Sie klinge, als sei die Entscheidung in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt, was aber nicht so sei. Er habe den Reitern, dem schwedischen Olympia-Komitee und dem Verband zugesagt, bis zu Rio zu bleiben.

Im Laufe des Tages haben einige schwedische Reiter dem Equipechef ihr Vertrauen ausgesprochen. So hat Rolf-Göran Bengtsson gegenüber Tidningen Ridsport klar gemacht, dass sie alles tun würden, dass Söderstrand bis zu den Olympischen Spielen bleibe.