Kanada gewinnt Nationenpreis auf heimischem Boden

Der prestigeträchtige Nationenpreis in Calgary wurde von Kanada gewonnen. Vor dem heimischen Publikum überraschte vor allem der 20-jährige Ben Asselin, der mit dem elfjährigen niederländischen Pferd Makavoy eine Doppelnullrunde zeigte und damit bester Reiter seiner Mannschaft war. Ian Millar und Dixson waren zunächst fehlerfrei, hatten dann einen Abwurf. Tiffany Foster und Tripple X III (das Olympiapferd des Briten Ben Maher) hatten in der ersten Runde einen Zeitstrafpunkt, in der zweiten Hälfte einen Abwurf. Und Eric Lamaze mit Zigali PS waren mit zwei Abwürfen im ersten Umlauf Streichergebnis und mussten im zweiten nicht mehr antreten. Die neun Punkte insgesamt reichten zum Sieg vor dem Team aus den USA (13 Punkte) und den Belgiern (21).

Nicht erfreulich lief es für das Team aus Deutschland, das auf Platz sieben den vorletzten Platz belegte. Christian Ahlmann und Cornado II hatten zwei Abwürfe, Marco Kutscher und Van Gogh kamen auf fünf Fehlerpunkte, Andre Thieme und Conthendrix hatten einen Abwurf und Daniel Deußer mit Fyloe vh Claeyssenhof sogar 13 Strafpunkte.

Heute steht in Spruce Meadows noch der Rolex Grand Slam an – die neue Serie für Springreiter, die über Aachen, eben Calgary und Genf führt.