Ergebnis der Untersuchung: Kugel kam aus einer Favela

Als gestern ein Projektil durch das Zeltdach der Pressestelle im Reitsportzentrum in Deodoro flog und auf dem Tisch einer neuseeländischen Journalistin landete, dachten die meisten, es wäre ein Querschläger von einer Schießübung des Militärs gewesen. Nun sind die Untersuchungen zwar noch nicht gänzlich abgeschlossen, aber klar ist mittlerweile: Die Kugel wurde aus einer umliegenden Favela abgeschossen und sollte die Drohne bzw. das Kleinluftschiff treffen, das über dem Gelände schwebt. Der Verteidigungsminister Brasiliens erklärte, dass sich möglicherweise jemand verfolgt gefühlt habe. Drohnen und Kleinluftschiffe werden aktuell eingesetzt, um die Favelas zu beobachten und die Sicherheit der Olympischen Spiele zu gewährleisten. Die Kugel stammte aus einem Maschinengewehr, auch so viel ist sicher.

Dies wurde heute alles in einer zweiten Pressekonferenz bestätigt. Auf die Frage, warum weiterhin Schießgeräusche zu hören seien, konnte der Communications Director Mario Andrada keine Antwort geben. Man werde auch dies untersuchen.