Die Schweiz mit Pferdezugang und -abgang

Die Schweizer Springreiter können sich zum einen über einen Pferdzugang freuen, müssen aber einen Abgang bedauern. Ein neues Spitzenpferd hat der Vater von Flaminia Straumann gekauft, die elfjährige Toulon-Tochter Fine Fleur du Marais. Cassio Rivetti (UKR) ritt die Stute bei den Olympischen Spielen in Rio. Laut equnews.com wird aber nicht Flaminia selbst im Sattel Platz nehmen, sondern der 62-Jährige Walter Gabathuler (SUI). Der Basler Unternehmer Thomas Straumann hat Gabathuler bereits Silver Surfer v. Cornet Obolensky zur Verfügung gestellt, der mit den beiden Neuzugängen eine neue Chance im internationalen Sport bekommen soll.

Hingegen verzichten muss die Schweiz künftig auf Giovanni van het Scheefkasteel. Der Wallach wechselt von Pius Schwizer zum Belgier Jérome Guery, der den Darco-Sohn am Wochenende in Madrid reiten wird. Schwizer konnte mit Giovanni Top-Resultate in den Nationenpreisen von Hickstead und Falsterbo 2015 erzielen und wurde sechster im Großen Preis von Rotterdam, doch zuletzt passte es nicht mehr so richtig zwischen Pferd und Reiter, wie Schwizer selbst sagt. Deswegen wurde ein neuer Jockey gesucht. Doch Pius Schwizer hat bereits einen Ersatz im Stall, und zwar den 13-jährigen Contifex, wie die Pferdewoche meldet. Der Cornet Obolensky-Sohn wurde bislang von Abdullah Al Sharbatly und Ahmad Saber Hamcho geritten.