Andrew Nicholson macht weitere Schritte

Zwei Monate sind es fast her, als Andrew Nicholson in Gatcombe am letzten Hindernis mit Cillnabradden Evo stürzte. Unmittelbar danach hatte der 54-Jährige, so berichtet NZ Herald, nicht realisiert, dass sein Hals gebrochen war. An eine gebrochene Schulter dachte er, weil es dort am meisten weh tat. Da die sich aber normal bewegen ließ, machte es ihm mehr Sorgen, dass das Kribbeln im Arm immer schlimmer wurde. Deswegen rief er einen Arzt, der ihn ins Krankenhaus schickte. Acht Stunden Operation folgten. Laut Nicholsons Frau Wiggy habe der Arzt gesagt, dass die Chancen auf einen Jackpotgewinn mit einem einzelnen Los größer gewesen wären als mit so wenig Schaden zu genesen wie es Nicholson derzeit tut. Der neuseeländische Vielseitigkeitsreiter hat großes Glück gehabt: Der zerstörte Wirbel konnte durch eine Prothese ersetzt werden und die anderen Knochen der Wirbelsäule wurden neu ausgerichtet. Der Nervenschaden ist sehr gering, sodass er mittlerweile ohne Halskrause sitzen und essen kann – und in einer Woche dürfte er auch wieder frei zu Fuß unterwegs sein können. Sollten in vier Wochen die Röntgenbilder ok sein, plant Nicholson nach der Winterpause wieder mit dem Reiten anfangen zu können. Doch auch wenn es sein Wunsch ist, an den Olympischen Spielen in Rio teilzunehmen – auch wenn die Chancen gering sind – weiß Nicholson, dass dies hinten ansteht, wenn es um die Gesundheit geht.

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