Zara Tindalls “Pferd ihres Lebens” ist tot

Im Alter von 24 Jahren ist Zara Tindalls Ausnahmepferd Toytown verstorben. Mit dem Fuchswallach mit seinen markanten weißen Punkten schaffte die britische Vielseitigkeitsreiterin den Sprung von den Jungen Reitern zu den Senioren. Tindall veröffentlichte ein Statement zum Tod: “Mit zerbrochenem Herzen muss ich sagen, dass ich gestern morgen von meinem größten Freund und Pferd meines Lebens, Toytown, Abschied nehmen musste. Er war der unglaublichste Athlet mit dem größten Herzen, wurde Europa- und Weltmeister in Folge. Er hat meine Karriere gemacht und ich könnte nicht dankbarer sein für diese unglaubliche Zeit, die wir zusammen hatten. Er war ein großer Teil meiner Familie, ein unbeschreibliches Tier und ein wahrer Champion. Ich werde dich für immer vermissen!”

Zusammen bestritten die beiden 2002 die EM der Jungen Reiter, wo sie Einzelsilber gewannen. Ein Jahr später gewannen sie die U25-Wertung in Bramham und wurden Zweite bei ihrem ersten Vier-Sterne-Turnier in Burghley. Für die Olympischen Spiele in Athen 2004 standen sie auf der Longlist, doch der Wallach hatte sich verletzt und fiel das gesamte Jahr aus. 2005 das Comeback: Einzel- und Mannschaftsgold bei der EM in Blenheim, dasselbe ein Jahr später in Aachen bei den Weltreiterspielen. Auch 2007 gewannen sie Mannschaftsgold bei der EM. Doch ein weiteres Mal blieben ihnen die Olympischen Spiele verwehrt – auch 2008 war Toytown wieder verletzt. Mit 18 Jahren wurde der Fuchs in Gatcombe aus dem Sport verabschiedet. Im vergangenen Jahr ritt Tindall ihr einstiges Erfolgspferd während der 90-Jahr-Feier der Queen bei der Windsor Horse Show.