Distanz

Wieder einmal Diskussionen über das Distanzreiten

Das Distanzreiten ist vielen ein Dorn im Auge: Manipulationen, tote Pferde, tote Reiter… Die Bedingungen sind – im Gegensatz zu den letzten WEG in Caen – richtig gut und doch sorgt das “Endurance” wieder für den größten Gesprächsstoff. Großes Chaos herrschte am Start morgens um 6.30 Uhr, die Organisation sei eine große Katastrophe, hörte man vielen Offiziellen. Und so passierte es dann auch, dass einige Teams in eine falsche Richtung am Start geleitet wurden, sie waren wohl etwa fünf Kilometer weniger unterwegs als andere. Deswegen wurde der Wettbewerb noch während der ersten Runde gestoppt und nach langer, langer Wartezeit (um 11.15 Uhr) neu gestartet auf Runde zwei – als 120 km-Distanz statt 160 km. Alle Pferde mussten den Vet-Check durchlaufen und 45 Minuten, nachdem das letzte Pferd gecheckt wurde, ging es wieder los.

Da man den Wettbewerb nicht um einen Tag verschieben konnte, wurde dieser Weg gewählt, der mit den FEI-Regularien übereinstimmt.

Foto: Stefan Lafrentz