Ben Maher & Sarena

Wellington: Ben Maher und Sarena springen zu ihrem größten Erfolg

Der finale Große Preis, der Rolex Grand Prix, des Winter Equestrian Festivals, das nach vielen Wochen nun zu Ende ist, ging an den Briten Ben Maher mit der zehnjährigen französischen Stute Sarena v. Calvaro Z, der McLain Ward (USA) mit HH Azur und Meredith Michaels-Beerbaum (GER) mit Fibonacci hinter sich ließ. Dass der Sieg kein Selbstläufer war, erzählte der Sieger anschließend: “Ich habe Serena nun etwas über ein Jahr – und wir hatten es schwer. Sie wurde zwar gekauft, um solche Prüfungen zu springen, aber sie war jung, als wir sie bekamen und es hat wirklich ein Jahr gebraucht, bis ich sie kannte und bis sie mich kannte. Es war eine Menge Arbeit und Jance Clark, die Besitzerin, brauchte viel Geduld. Wir hatten viele enttäuschende Runden, aber ich sagte ihr, dass sie an uns glauben soll. Das ist nun die erste Prüfung, die sie gewonnen hat, aber es kam genau zur richtigen Zeit und ich hoffe, es werden noch viele mehr.”

McLain Ward & HH Azur

McLain Ward & HH Azur

McLain Ward hingegen gelang mit der ebenso zehnjährigen belgischen Stute HH Azur bereits in der siebten Woche des WEF ein Sieg im Großen Preis. Er versuchte, dies zu wiederholen, hatte im Stechen jedoch einen Abwurf. “Es ist immer nett zu gewinnen”, so Ward, “”aber ich kann damit leben, hinter so einem Top-Reiter zu stehen.”

Meredith Michaels-Beerbaum und der elfjährige schwedische Wallach Fibonacci hatten ebenso einen Fehler im Stechen. Doch auch sie war nicht unzufrieden: “Fibonacci war in großartiger Form. Er fühlte sich unglaublich an und er ist zwei super Runden gesprungen. Vielleicht habe ich den Sprung etwas unterschätzt. Ich bin sehr zufrieden mit ihm.”

Fotos: Sportfot