WDM-Gesamtsieg für Salzgeber

„Ich konnte nicht besonders gut schlafen“, schmunzelte Ulla Salzgeber, nachdem sie den Scheck von 25.000 Euro in der Hand hielt. Erst am Tag vorher hatte ihr der Turnierveranstalter Graf von Ballestrem erzählt, dass sie in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Patrik Kittel stehen würde und die Gesamtwertung der World Dressage Masters für sich entscheiden könnte. Und das tat sie dann auch. Sie und Herzruf’s Erbe wurden in der Kür Dritte mit 78,100 Prozent und das reichte. Siegerin in der Kür wurde die Schwedin Tinne Vilhelmson-Silfven mit Don Auriello (84,150 Prozent), die in der bayerischen Hauptstadt schon häufig vorne stand. „Ich fahre immer gerne nach München“, lachte sie. „Auch wenn ich ganz schön lange fahren muss.“ Auch Isabell Werth, die Zweite in der Kür mit El Santo, merkte an: „München ist immer ein gutes Pflaster für mich. Ernie hat heute alles gegeben. Ich bin froh, dass wir uns nach einem kleinen Tief wieder nach oben gearbeitet haben.“

Ein klares Signal für die Zukunft der World Dressage Masters gab Organisator John van de Laar: „Sechs Jahre sind wir jetzt hier in München gewesen und es ist viel passiert. Da der Rest der Welt nicht stehen bleibt, wollen wir eher noch mehr machen. Wir werden mit unseren Partnern diskutieren, ob wir nicht vielleicht vom Pony bis Senior alles anbieten können.“