Gregory Wathelet & Coree

Wathelets Risiko zahlt sich im Grand Prix von Shanghai aus

Der belgische Springreiter Gregory Wathelet und seine zwölfjährige Westfalen Stute Coree waren im Longines Global Champions Tour Grand Prix von Shanghai das Nonplusultra. Die beiden setzten sich in dem Stechen von zwölf Teilnehmern durch, und zwar relativ zu Beginn. In Formel 1-Manier bewältigten die beiden den Parcours und waren am Ende stolze 1,69 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Ben Maher mit dem neunjährigen KWPN Wallach Explosion. Daniel Deußer und der Zangersheide Hengst Tobago rangierten an dritter Stelle.

“Ich wusste, dass ich jegliches Risiko nehmen muss”, so der spätere Sieger, “und sie sprang unglaublich.” Daniel Deußer würdigte die Leistung: “Ich glaube, selbst wenn ich mehrere Versuche gehabt hätte, hätte ich Gregory nicht schlagen können.”

Mit seinem Sieg hat Wathelet nun auch ein Ticket für den Longines Global Champions Super Grand Prix in Prag gezogen. Im Gesamtranking ist Wathelet auf den vierten Rang vorgerückt. Hier führt noch immer der Brite Scott Brash, der in Shanghai Fünfter wurde. 99 Punkte hat er, während sich Edwina Tops-Alexander (AUS) und Daniel Deußer (GER) mit jeweils 72 Punkten den zweiten Rang teilen.

Foto: LGCT/Mario Grassia