Team Ireland

Überzeugender Nationenpreissieg von Irland in Dublin

Auf der achten und letzten Etappe des Furusiyya FEI Nationenpreis der Division 1 in Dublin waren es die Iren selbst, die zum Schluss den Aga Khan-Pokal in die Luft heben durften. Das Publikum feierte seine vier Helden: Bertram Allen, Greg Broderick, Cian O’Connor und Darragh Kenny. Es war der 23. Sieg beim 89. Turnier für Irland – und der war völlig überlegen. Kenny musste als letzter Starter nicht mal mehr reiten, der Sieg stand nach drei Ritten im zweiten Umlauf bereits fest. Vier Fehler standen nach zwei Runden auf dem Konto der Iren, acht bei Holland, die Zweite wurden. Und die Schweiz kam auf Podestplatz Nummer drei, und das, obwohl sie das Ausscheiden von Steve Guerdat mit Corbinian in Runde zwei kompensieren mussten.

Greg Broderick & Going Global

Greg Broderick & Going Global

“Der Kurs war phänomenal gebaut”, erklärte anschließend Broderick, der zum ersten Mal auf dem legendären Gelände in Dublin an den Start gehen durfte. Vor einem Jahr hatte der 29-jährige Reiter sein Nationenpreisdebüt mit MHS Going Global, damals in der Europa-Division 2 in Arezzo. Seitdem hat sich das Paar kontinuierlich nach vorne gearbeitet. Und für Cian O’Connor war es der 100. Nationenpreis in seiner Karriere. Mit Good Luck blieb er fehlerfrei im ersten Umlauf und hatte eine Stange unten im zweiten. “Mein Pferd sprang fantastisch und es war ein Privileg, in so einem tollen Team zu reiten.” Auch Bertram Allen, das 20-jährige Supertalent, der auf dem Weltranglistenplatz fünf steht, gab zu, dass es ein besonders tolles Gefühl gewesen sei, in Dublin zu gewinnen. “Ich habe noch keinen Erfolg in einem Seniorenteam so genossen wie diesen”, freute sich Allen, der in den vergangenen zwölf Monaten seine Erfolge als Einzelreiter verbuchte.

Bertram Allen & Romanov

Bertram Allen & Romanov

Equipechef Robert Splaine fügte an: “Ich bin ganz stolz auf die vier. Sie haben richtig zusammen gearbeitet und waren eine Klasse für sich.”

Nach der Schlussetappe stehen auch die Finalisten für Barcelona fest: Belgien, die führend nach Barcelona fahren, sind dabei genauso wie die Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Irland, Holland und Schweden. Deutschland und Italien haben es nicht geschafft, während Spanien als Letzte in der Division als Gastgeber einen Platz im Finale sicher haben.

Fotos: FEI/Tony Parkes