Stiftung wird die Klageabweisung zum Verkauf des DSP Quintus beantragen

Am 01.04.2016 ging beim Landgericht Kempten Klage ein zum Verkauf des Reitpferdes Quintus. Im Rahmen des von der Mitteldeutschen Marketing GmbH im November 2015 veranstalteten „Schaufensters der Besten“ in Neustadt (Dosse) erwarb Frau Ulla Salzgeber das vom Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt aufgezogene und ausgebildete Deutsche Sportpferd, DSP Quintus. Der 7-jährige Wallach mit bester Dressurabstammung war in der Turniersaison 2015 mehrfach siegreich und platziert bis zur Klasse M.

Nachdem Frau Salzgeber am 15.11.2015 das Pferd in ihren Betrieb übernahm und seitdem geritten hatte, soll DSP Quintus nach einigen Wochen eine Lahmheit der Vorderhand erlitten haben. Seitdem bemängelt Frau Salzgeber röntgenologische Befunde an den Dornfortsätzen der Wirbelsäule und fordert die Rückabwicklung des Kaufvertrages.

Vor dem Hintergrund der vertraglichen Vereinbarungen wird die Stiftung der Mängelrüge nicht entsprechen. Dies ist das Ergebnis einer eingehenden Beratung vom Wochenende mit dem Rechtsanwalt, dem zuständigen Tierarzt und dem Geschäftsführer der Mitteldeutschen Marketing GmbH.

Die Beteiligten waren bemüht, zunächst außerhalb einer juristischen Betrachtung eine Lösung für Frau Salzgeber zu finden. Dazu hatte es Kontakte zur früheren Anwältin gegeben, die nach dem Anwaltswechsel nicht fortgesetzt werden konnten.

Nun wird die Stiftung die Klageabweisung beantragen. Mit der rechtlichen Vertretung ist der Rechtsanwalt Kai Bemmann aus Verden beauftragt. In der Pferdeszene kein unbekannter, verfügt Kai Bemmann über einen hohen Erfahrungsschatz in Bezug auf Rechtsstreitigkeiten bei Pferdeverkäufen und genießt seit Jahren das Vertrauen des Brandenburgischen Zuchtverbandes und der Mitteldeutschen Marketing GmbH.

(PM)