Steve Guerdat & Nino des Buissonnets

Rolex Grand Slam Genf: Überglücklicher Steve Guerdat

Es ist sein “Heimturnier”, hier schreien die Fans, wenn er reinreitet: Steve Guerdat und das CHI Genf – das ist eine besondere Beziehung. Und nun ist sie noch etwas spezieller geworden. Der Schweizer Superreiter und Olympiasieger von London siegte im heutigen Rolex Grand Slam mit seinem Top-Pferd Nino des Buissonnets. 16 Paare hatten es in das Stechen geschafft – und alle waren heiß darauf, in die Fußstapfen von Scott Brash zu steigen, der in diesem Jahr das Wunder möglich machte und alle drei Rolex Grand Slam-Prüfungen gewann und damit den Jackpot knackte. Als Neunter hatte Guerdat ins Stechen einzureiten – und ließ nichts liegen. Drei Hundertstel waren es am Ende nur, die er vor dem Zweitplatzierten Simon Delestre (FRA) mit Qlassic Bois Margot lag. Dritter wurde der Kanadier Eric Lamaze mit Fine Lady. “Ich bin unglaublich glücklich über den Sieg. Mein Pferd Nino war unglaublich und die Zuschauer haben mir sehr geholfen. Natürlich braucht man auch immer etwas das Glück auf seiner Seite”, so der Sieger. “Diese Prüfung in Genf ist eine der wichtigsten für mich, sie ist in meinen Augen auf demselben Level wie ein Championat.”

Steve Guerdat will nun die Herausforderung annehmen, Siege in Aachen und Spruce Meadows folgen zu lassen.”Das ist eine extra Motivation”, so Guerdat. Wer alle drei Springen gewinnt, kassiert von Rolex eine Million Euro neben dem eh schon üblichen hohen Preisgeld.

Foto: Rolex Grand Slam of Show Jumping/Kit Houghton