Steffen Peters zeigt volles Verständnis für Disqualifikation

Als Steffen Peters (USA)  gestern das Viereck im Thomas & Mack Centre mit Legolas verließ, wusste er noch nicht, was kurz danach passieren würde: Disqualifikation. Großes Entsetzen beim Reiter und Anhang. Legolas blutete an der Seite. Doch jeder, der weiß, wie Steffen Peters mit seinen Pferden arbeitet, konnte erahnen, dass es sich hier um einen unglücklichen Vorfall handeln musste, gehört der gebürtige Deutsche doch zu den feinfühligsten Reitern in der Szene. Entsprechend stellten sich auch die Besitzer uneingeschränkt hinter ihren Reiter. Akiko Yamazaki erklärte – wie bei dressage-news.com zu lesen ist: “Wir unterstützen die Entscheiden, fühlen aber gleichzeitig Steffens Schmerz. Wir empfinden nichts anderes als Lob und Stolz für sein Horsemanship und sein meisterhaftes Reiten, das wir alle bewundern.” Und auch Steffen Peters selbst erklärte sich mit der Entscheidung einverstanden: “Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Entscheidung der FEI Stewards, Dr. Mike Tomlinson und der Präsident der Ground Jury, Lilo Fore, die richtige war. Legolas ist ein sehr sensibles Pferd, deswegen reite ich ihn mit stumpfen Sporen ohne Rädchen. Ich kann nicht erklären, wann das passiert ist und ich fühle mich ganz schrecklich für Legolas. Ich fühle mich schuldig und mir ist das unglaublich peinlich. Ich entschuldige mich bei Akiko und Jerry, unserer Föderation und unseren Freunden und Unterstützern. Gleichzeitig bin ich stolz auf Legolas, der einen wundervollen Job im Grand Prix und in der Kür gemacht hat.”