Steffen Peters und seine Mutter in Aachen

Steffen Peters kämpfte mit schweren Depressionen

Wie dressage-news.com schreibt, hat der Top-US-Reiter Steffen Peters im vergangenen Jahr mit heftigen Depressionen zu kämpfen gehabt. Er gab nun öffentlich zu, dass es so schwerwiegend gewesen sei, dass er nicht mehr wusste, ob er jemals wieder in den Sport zurückkehren würde. Drei Mal war der 54-Jährige in Notfallbehandlung, insgesamt war er bei acht Ärzten – über Psychiater, Neurologen und Hypnosetherapeuten. Der vierfache Olympionike äußerte gegenüber dressage-news, dass er sogar sicher war, dass er so nicht mehr hätte weiter leben können, wenn sich nichts geändert hätte.

Seine Mutter war es, die ihm beim Gesundwerden eine bedeutende Motivation war: Seine Mutter, die in Deutschland lebt und derzeit im Rollstuhl sitzt, wollte ihren Sohn unbedingt in Aachen reiten sehen. Steffen Peters sagte, dass er dies als Antrieb zum Gesundwerden für ihn und seine Mutter gesehen habe. Der US-Reiter hat seine Geschichte nun bekannt gemacht, um anderen, den es ähnlich geht, zu helfne – vor allem jungen Reitern.

Foto: Stefan Lafrentz