Lorenzo de Luca

St. Gallen: Und wieder jubelt Italien

Erst vergangene Woche konnte das italienische Team den Nationenpreis im eigenen Land gewinnen – und das hat wohl Aufwind gegeben: Nun siegte das Team von Roberto Arioldi erneut im FEI Nations Cup, und zwar in der Schweiz in St. Gallen. Beachtlich, wenn man bedankt, dass Italien noch gar nicht vor allzu langer Zeit Probleme hatte, überhaupt ein Team zusammen zu bekommen. Nun war nur ein Reiter aus dem siegreichen Team der Vorwoche in der heutigen Mannschaft. Und zum ersten Mal überhaupt hat Italien in St. Gallen gewonnen – den Nationenpreis gibt es hier immerhin seit 1959.

Lorenzo de Luca, der mit Armitages Boy einmal vier Fehlerpunkte und einmal null zum Ergebnis zusteuerte, erzählte: “Wir hatten nie zwei solch gute Teams wie jetzt – und das war immer ein Problem. Aber nun sind wir sehr stark. Wir haben viele gute Reiter und Pferde – deswegen bin ich nicht überrascht, dass wir wieder gewonnen haben. Unser Chef d’Equipe, Roberto Arioldi, macht einen großartigen Job. Er ist immer so positiv und das hilft uns enorm.”

Italien verwies mit neun Punkten im Gesamten die Gastgeber aus der Schweiz auf den zweiten Platz. Die Mannschaft von Andy Kistler kam auf zwölf Punkte, die Deutschen wurden mit 13 Punkten Dritte. Das Team von Otto Becker hatte eine starke Aufholjagd gestartet: Die 13 Punkte kamen aus dem ersten Umlauf, im zweiten blieben Andre Thieme/Conthendrix, Christian Kukuk/Limonchello, Marco Kutscher/Clenur und Marcus Ehning/Pret a Tout fehlerfrei.

Photo: FEI/Richard Juilliart