Sprehe siegt bei erstem Nach-WM-Start

Ungefährdet konnte Kristina Sprehe mit ihrem Hannoveraner Hengst Desperados FRH in Oldenburg den Grand Prix gewinnen. Beim ersten Auftritt nach den Weltreiterspielen bekam das Paar trotz Fehlern in beiden Wechseltouren 77,28 Prozent. “Die Piaffe-Passage-Tour geht auch noch besser”, erklärte Sprehe und spielte auf die Taktunreinheiten an, die Desperados nach längeren Turnierpausen immer wieder mal hat. Nicht ohne Grund hat Sprehe daher vor dem Weltcup-Turnier nächste Woche in Stuttgart den Hengst jetzt in Oldenburg im Einsatz.

Platz zwei im Grand Prix ging an ein Paar, das man so noch nicht gesehen hat: Isabell Werth und Weihegold OLD. Ja, die Stute kennt man eigentlich mit Beatrice Buchwald, die mit Weihegold für das Louisdor Preis-Finale qualifiziert ist. Buchwald, neue Bereiterin bei Werth, allerdings ließ einmal die Chefin Platz nehmen, damit das Pferd mehr Sicherheit im Grand Prix-Sport bekommt. 73,78 Prozent sprangen bei dem Auftritt raus. Ein Comeback gab es auf Rang drei: Nach langer Turnierpause sind Anabel Balkenhol und ihr Hannoveraner Dablino FRH wieder zurück. Mit 73,12 Prozent zeigten die beiden eine schöne Prüfung. Kleinigkeiten lassen nun noch etwas Luft für den Special.

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