Douglas Lindelöw kämpft an zwei Fronten

Der junge schwedische Reiter Douglas Lindelöw hatte sicherlich schon einfacherere Zeiten. Zwei Monate wurde der Schwede Douglas Lindelöw von dem schwedischen Verband gesperrt, der ein Nachwuchspferd unfair auf einem Turnier behandelt haben sollte. Der Reiter hatte gegen die Entscheidung Widerspruch eingelegt, da man niemanden mündlich zu dem Vorfall gehört habe – und die Sperre allein auf schriftlichen Angaben getroffen wurde, die er nicht teilte. Nun hat der Verband die Sperre vorläufig rückgängig gemacht, da die Zeugen zunächst angehört werden sollen. Erst danach soll es zu einer endgültigen Entscheidung kommen.

Doch zeitgleich hat Lindelöw ein weiteres Problem. Sein Spitzenpferd Casello, mit dem er es dieses Jahr zur Europameisterschaft in Aachen schaffte, steht vor einem möglichen Verkauf. Die Familie Lindelöw ist Mitbesitzer an dem zwölfjährigen Casall-Sohn, doch der weitere Besitzer möchte das Pferd an jemand anderen verkaufen. Die beiden stehen mitten in einem Rechtsstreit. Die Verhandlungen sind derzeit zu einem Stillstand gekommen, obwohl Lindelöws gerne die andere Hälfte an dem Pferd kaufen würden. Lindelöw gehört mit diesem Pferd zum potenziellen Kreis für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr.

Quelle: tidningenridsport.se/worldofshowjumping.com