Douglas Lindelöw, Henrik Ankarcrona, Henrik von Eckermann, Peder Fredricson, Rolf-Göran Bengtsson

Schweden lässt sich in Rotterdam nicht beirren

Im Nationenpreis von Rotterdam siegte das schwedische Team mit vier Punkten vor der Schweiz mit acht und Italien und Spanien mit je zwölf Punkten. Es war ein Nationenpreis mit zwei unterschiedlichen Hälften – denn nach dem ersten Umlauf waren vier Mannschaften noch ohne Fehler, während die verbleibenden vier Mannschaften auch nur einen Fehler hatten. Der Kurs von Louis Konickx war etwas zu leicht – alle hatten noch die Chance auf den Sieg. Doch für den zweiten Umlauf wurden die Stangen etwas höher gelegt und die Hindernisse etwas weiter gestellt  – und so drehte sich das Blatt. Es kam am Ende zum Duell zwischen der Schweiz und den Schweden, während auf letzteren der Druck lastete als Rolf-Göran Bengtsson und Clarimo Ask vom zweiten Umlauf zurückziehen mussten. Doch der Olympiazweite Peder Fredericson behielt mit H&M All In die Nerven, sprang fehlerfrei und so war die Entscheidung da. Denn Martin Fuchs und Clooney hatten einen Fehler.

Peder Fredericson erklärte später: “Ich hatte mich für die erste Runde mit All In vorbereitet, aber alle waren null – und so musste ich gar nicht reiten. Ich dachte, dass ich ihn dann für den Fall eines Stechens schonen kann. Im zweiten Umlauf waren die Hindernisse etwas größer, aber All In ist so toll gesprungen. Das war sein erstes 1,60m-Springen seit der Silbermedaille in Rio, weil er eine Kolik-OP hatte. Ich bin sehr glücklich!”

Foto: FEI/Christophe Tanière