Peder Fredricson & H&M All In

Schweden halten dem Druck stand und gewinnen Heim-Nationenpreis

“Hinterher ist es immer schöner als vorher – da hat man enormen Druck, weil man es zu Hause besonders gut machen will… man weiß, wie das Gefühl dann wäre und das möchte man nicht verpassen”, so der amtierende Europameister Peder Fredricson, der einen Doppel-Erfolg an diesem Wochenende im schwedischen Falsterbo feiern konnte. Nach seinem Sieg im Großen Preis mit seinem Spitzenpferd H&M All In gewann er nun mit seinem Team auch den FEI Nationenpreis. MIt vier Punkten im Gesamten nach zwei Runden war das Team knapp vor den Schweizern, die fünf Zähler hatten. Italien belegte mit neun Punkten den dritten Rang.

Mit einer Doppelnullrunde sicherte Fredericson seinem Team den Sieg und zeigte, dass der SBS Wallach wieder in glänzender Verfassung ist. Auch Teamkollegin Malin Baryard-Johnsson und H&M Indiana beendeten beide Runden ohne Fehler. Die Pathfinderin erklärte im Anschluss: “Der Vorteil, wenn du als erste rein musst, ist, dass du deinen Plan auch durchziehst. Du siehst nieman anderen und hast dann auch nicht mehr die Zeit, zu überlegen, ob du es nicht vielleicht doch anders angehen solltest.” Fredrik Jonsson und Cold Play hatten jeweils einen Abwurf, Stephanie Holmen und Flip’s Little Sparrow brachten null und zwölf Punkte aufs Protokoll.

Foto: FEI/Satu Pirinen