Hubertus Schmidt & Imperio

Schmidt und Werth sind die Dressursieger des Tages

In Lyon findet an diesem Wochenende eine Etappe des Weltcups für die Dressurreiter statt. Der Grand Prix ging – wie sollte es anders sein – an Isabell Werth. Die hatte ihren zwölfjährigen Westfalen Wallach Emilio v. Ehrenpreis gesattelt. Doch die Richter waren sich alles andere als einig. Nur ein Richter setzte Werth nach vorne. Zwei hatten den Schweden Patrik Kittle mit dem Hannoveraner Hengst Delatio auf eins, der mit 74,783 Prozent Zweiter hinter Werth wurde, die auf 75,326 Prozent kam. Ebenso zwei Richter fanden die Vorstellung der Drittplatzierten Dorothee Schneider mit Sammy Davis Jr. am besten. Die Mannschaftsweltmeisterin und der DSP Wallach kamen zu 73,848 Prozent, wurden von einem Richter aber nur an achter Stelle gesehen. Das verspricht viel Spannung für die Weltcup-Kür.

Auch in Oldenburg wird an diesem Wochenende geritten – und hier setzte sich Hubertus Schmidt dem Trakehner Hengst Imperio an die Spitze. Er wurde mit 73,761 Prozent nach vorne gesetzt. Zweite wurde Anabel Balkenhol – und die hatte einen Sohn des Siegers Imperio gesattelt, Heuberger TSF. Mit 72,565 Prozent war sie knapp vor Ingrid Klimke und dem Hannoveraner Hengst Franziskus v. Fidertanz (72,522 Prozent).

Foto: Karl-Heinz Frieler