Robert Whitaker & Catwalk

Robert Whitaker nutzt gute Ausgangslage

“Es ist immer schön, zu gewinnen”, grinste der Brite Robert Whitaker nach seinem Sieg im Preis von Europa beim CSIO in Mannheim. “Ich hatte aber auch das Glück der Startposition und konnte vorher Hansi Dreher sehen, der schon schnell unterwegs war.” Als Letzter ging der Brite mit Catwalk IV in das Stechen, das zwölf Teilnehmer hatte, und holte noch zwei Zehntel auf den bis dato Führenden Hans-Dieter Dreher (GER) mit Cool and Easy heraus. Der hatte sich schon eigentlich in Sicherheit gewogen: “Ich dachte, es würde reichen.” Im Nachhinein ärgerte sich der Nationenpreisreiter, dass er auf den letzten Sprung nicht noch einen Galoppsprung weniger gemacht hatte, “doch wer weiß… Wenn dann die Stange gefallen wäre, wäre es noch ärgerlicher gewesen.” Und Turnier-Chef Peter Hofmann hatte ohnehin die richtige Erklärung parat: “Wenn ein Whitaker noch im Stechen kommt, wird es immer gefährlich.” Gegen die schnellen Whitaker und Dreher musste Emanuele Gaudiano (ITA) an diesem Tag etwas hinten anstehen. Auf Platz drei kam er mit dem neunjährigen Hengst Caspar. “Er ist nicht der Schnellste, aber ich bin sehr zufrieden, wie er gesprungen ist”, war aber auch Gaudiano zufrieden mit seinem Abschneiden.

Morgen steht in Mannheim der Preis der Nationen, der 100. in Deutschland, an – um 14.10 Uhr geht es los.

Foto: Karl-Heinz Frieler