Dorothee Schneider & Sammy Davis Jr.

Punkteverlust – danach sicheres Gefühl bei Doro Schneider

Die zweite deutsche Teamreiterin Dorothee Schneider hat mit Sammy Davis Jr. v. San Remo den Grand Prix hinter sich und liegt nach ihrer Prüfung mit 75,062 Prozent an dritter Stelle. Mit 75,248 Prozent an zweiter Position befindet sich derzeit die Schwedin Juliette Ramel, die den zwölfjährigen KWPN Wallach Buriel K.H. in Bestform vorstellte. Jessica von Bredow-Werndl hält mit TSF Dalera BB nach dem ersten Grand Prix-Tag die Führung.

Dorothee Schneider war mit der Leistung im Viereck zufrieden, aber wusste auch, dass sie in der ersten Piaffe zu viele Punkte hat liegen lassen: “Sammy kam etwas hinter mich, hat dann den Rhythmus verloren, aber danach hatte ich wieder ein sicheres Gefühl.” Die Reiterin will analysieren, warum sie die Verbindung zu ihrem Pferd verloren hat, dann aber schnell einen Haken dran machen. Die Luftfeuchtigkeit, so stellte Schneider fest, ließ ihren Sammy schon deutlich pumpen, aber habe die Ohren nicht hängen lassen. “Er hat mir schon ein sehr frisches Gefühl gegeben, obwohl ich glaube, dass die Luftfeuchtigkeit in den nächsten Tagen eine Rolle spielen könnte.”

Bundestrainerin Monica Theodorescu zeigte sich sehr zufrieden: “Dalera hat super vorgelegt, das war auch der Plan, und Doro ist super geritten, aber hatte einen teuren Fehler – da sind die Noten gleich runtergegangen. Es bleibt also spannend.”

Derzeit liegen die Deutschen mit 76,677 Prozent auf Goldposition vor den Schweden mit 75,248 Prozent und den USA mit 74,891 Prozent – das Streichergebnis eingerechnet. Die Briten rangieren an vierter Position.

Foto: Stefan Lafrentz