GCL Finale in Doha

Nach zähem Streit: FEI und Global Champions League erzielen Einigung

Jahrelang hat die FEI versucht, die Global Champions League zu verhindern, in 2016 fand sie zum ersten Mal statt – nun gibt es ein Memorandum of Understanding, eine Einigung, zwischen den beiden “Parteien”. In diesem Memorandum akzeptiert die FEI die GCL-Regeln, die damit nun in Übereinstimmung mit dem FEI Reglement sind. Als Ergebnis der Einigung hat die GCL auch formal die Klage, die vor dem belgischen Gericht gegen die FEI noch bestand, zurückgezogen. Die GCL hatte gegen die FEI geklagt, weil man mit der Ablehnung der Serie das Wettbewerbsrecht beeinträchtigen würde. Auch die FEI-Offiziellen, die sanktioniert wurden für ihre Einsätze bei der GCL (die FEI bestrafte ihre Richter und Stewards, die bei der GCL Aufgaben wahrnahmen, mit Fristen, in denen sie nicht auf FEI-Veranstaltungen zum Einsatz kommen konnten) haben ihre Klagen zurückgezogen.

In einer gemeinsam Erklärung äußerten sich GCL Mitbegründer Jan Tops und Frank McCourt: “Wir sind froh, dass wir nun einen Konsens mit der FEI gefunden haben und freuen uns über die Mühe, die gemacht wurde, um diese Einigung zu erzielen und noch ausstehende Dinge zu lösen. Wir danken jedem, der involviert war, dass wir zu diesem Ergebnis gekommen sind. Wir freuen uns sehr darüber, mit der FEI zu arbeiten und eine gesunde, starke und nachhaltige Zukunft für unseren Sport aufzubauen.” Auch FEI Präsident Ingmar De Vos sagt: “Wir sind glücklich, dass diese lange Geschichte nun endlich gelöst ist – und das in Zufriedenheit beider Seiten – und dass die Global Champions League nun offiziell eine FEI anerkannte Serie ist. Die FEI hatte immer den Glauben daran, dass Raum besteht, in dem die bestehenden FEI-Serien und die GCL genug Platz nebeneinander haben – und mit der Einigung können wir nun eine Seite weiter schlagen und in die Zukunft blicken. Es ist ein großer Schritt nach vorne und eine Periode geht zu Ende, in der Unsicherheit für die Athleten, Organisatoren und FEI-Offiziellen herrschte.”

Foto: Stefano Grasso/GCL