Nach Medikationsfall zeigen sich Reiter und Trainer entsetzt

Die Wellen schlagen hoch nach dem positiven Medikationsfund bei Qalao des Mers, dem Pferd des französischen Vielseitigkeitsreiters Maxime Livio. Der meldete sich nun selbst in einer Pressemitteilung zu Wort und äußert darin, dass er fassungslos sei und das Ganze eine Katastrophe für das Team. “Wir sind zu den Weltreiterspielen mit der Hoffnung gegangen, mit dem Team auf dem Podium zu landen und mein persönliches Ziel war es, unter die ersten zehn zu kommen. Daher war ich sicher, dass mein Pferd kontrolliert werden würde. Niemals wäre ich daher ein Risiko für die Mannschaft oder meine eigene Karriere eingegangen”, so heißt es darin. Livio möchte jetzt die detaillierte Analyse der A-Probe abwarten. Er gibt weiterhin an, kein Produkt mit dieser Substanz verwendet zu haben und kann sich derzeit nichts anderes als einen boshaften Akt vorstellen.

Auch der französische Trainer Thierry Touzaint hat sich bereits zum Vorfall geäußert, stellte sich dabei aber nicht hinter seinen Reiter, wofür es bereits schwere Kritik im Internet hagelt. Touzaint sagt, dass es sich um schwerwiegendes Produkt handeln würde, das leicht zu erkennen sei und dass es dumm sei, so etwas zu verwenden. “Ich bin fassungslos”, so Touzaint gegenüber Quest France.