Ludger Beerbaum kauft Lindelöws Casello

Ludger Beerbaum hat sich selbst ein großes Weihnachtsgeschenk gemacht: Er hat Douglas Lindelöws Casello gekauft. Die letzten Tage wurde viel über die Situation des schwedischen Springreiters berichtet, dessen Pferd nur zum Teil im Besitz der Familie war. Der weitere Besitzer allerdings wollte das Pferd verkaufen – jedoch nicht an Lindelöw. Der allerdings hoffte auf einen erneuten Championatseinsatz mit dem Casall-Sohn in Rio, nachdem er in diesem Jahr bei der EM in Aachen Teil der Mannschaft war. Nun sollte es heute zu einem Gerichtstermin kommen, in dem das Pferd verauktioniert werden sollte. Jan Tops hatte bereits Interesse an dem Pferd bekundet. Doch die Auktion wurde abgesagt, wie bei worldofshowjumping.com zu lesen ist. Stattdessen kam es zu einem Agreement zwischen Ludger Beerbaum und den Pferdebesitzern, worüber sich Douglas Lindelöw sehr freute: “Als klar wurde, dass wir Casello nicht würden kaufen können, haben wir hart dafür gekämpft, dass das Pferd zu Ludger kommt.” Es heißt, das Pferd sei zu einem Preis von etwas über zwei Millionen Euro in den Stall nach Riesenbeck gegangen.