Lisa Wilcox muss ihre Olympiahoffnung vorzeitig in den Ruhestand schicken

Was für eine enttäuschende Erkenntnis für die US-Amerikanerin Lisa Wilcox: Sie muss den in Amerika gezogenen Hannoveraner Hengst Pikko del Cerro HU aufgrund einer Verletzung in den Ruhestand verabschieden. Ursprünglich sollte der Pik L-Sohn diese Woche beim Global Dressage Festival in Wellington starten, wie zwei Wochen zuvor, doch dazu kommt es nun nicht mehr. Mit Noten von 8 für Piaffe und Passage war der Hengst die große Hoffnung für die US-Amazone bezüglich einer weiteren Olympiateilnahme. Zusammen mit der Besitzerin Anne Sparks allerdings wurde entschieden, dass es das beste für Cerro ist, nicht mehr in den Sport zurückzukehren, sondern ein glückliches, langes Leben auf dem Gestüt zu haben.

Der 13-Jährige wurde sechsjährig von der Dänin Mikala Gundersen zum nationalen Meistertitel geritten, dann übernahm Wilcox den Hengst, die ihn immer weiter ausbildete und im letzten Jahr nur knapp das Weltcup-Finale mit ihm verpasste.