Ludger Beerbaum, Edwina Tops-Alexander & Frank Schuttert

LGCT Super Grand Prix geht an Edwina Tops-Alexander – Ludger Beerbaum spricht von einem “Meilenstein in der Geschichte des Springreitens”

Der erste Longines Global Champions Tour Super Grand Prix ist über die Bühne gegangen – und die Siegerin heißt Edwina Tops-Alexander mit Calfornia. Fehlerfrei blieb in der zweiten Runde niemand, doch die Australierin und die elfjährige KWPN Stute hatten die beste Zeit und konnten sich somit in dem Grand Prix, der mit 1,25 Millionen Euro dotiert war, den Löwenanteil von 313.333 Euro sichern. Ludger Beerbaum (GER), der mit dem 15-jährigen Holsteiner Wallach Zweiter wurde, benannte die Global Champions Tour Playoffs als “Meilenstein in der Geschichte des Springreitens”.

In der ausverkauften O2 Arena in Prag wurde der Reitsport auf spektakuläre Weise präsentiert. Ludger Beerbaum, der schon so viele Jahrzehnte den Sport kennt, beschrieb es als ein “neues Gefühl”. Qualifizieren für den Super-Grand Prix konnte man sich über die Longines Global Champions Tour-Saison. Mit einem Sieg in einem Grand Prix hatte man ein Ticket sicher. Somit waren 16 Teilnehmer startberechtigt.

“Es war selbst für einen alten Mann wie mich sehr emotional”, sagte Ludger Beerbaum. “Wir haben die Zukunft gesehen – in Sachen Reiter, einem modernen Austragungsort, Technik. Es war wirklich spannend. Ich habe es genossen, Teil des Ganzen zu sein.”

Völlig fasziniert und glücklich imt seinem dritten Platz war der Niederländer Frank Schuttert, der den erst zehnjährigen Westfalen Hengst Chianti’s Champion v. Champion du Lys auf den dritten Platz ritt.

Foto: Longines Global Champions Tour/Stefano Grasso