Kristina Sprehe: “Zu viele Fehler”

Als erste Starterin musste im Nationenpreis der Dressur in Aachen für Deutschland Kristina Sprehe ran – und konnte ihr Potenzial nicht abrufen (73,960 Prozent). Der Applaus für den Reiter zuvor irritierte den Hengst offensichtlich und Desperados startete schon mit einer weniger guten Grußaufstellung. Doch später kamen dickere Patzer: Die Zweierwechsel waren kaputt und auch in der Zick-Zack-Traversale sprang der 13-jährige De Niro-Nachkomme einmal um. “Draußen war er eigentlich sehr relaxed”, erzählte die Reiterin. “Im Viereck allerdings nicht. Das waren einfach zu viele Fehler. Ich habe ihn nicht mehr runterbekommen nach dem Applaus.” Doch Sprehe nahm es locker: “Auf ein Neues”. Um 11:30 Uhr geht für Deutschland Isabell Werth an den Start als zweite Reiterin.