Fabienne Lütkemier & Fabregaz

Konzentriert zum Sieg: Fabregaz und Fabienne Müller-Lütkemeier

Fabienne Müller-Lütkemeier kommt aus dem Strahlen diese Tage nicht mehr raus. Die Dressurreiterin aus Paderborn hat vergangenes Wochenende geheiratet und ist beim Wiesbadener Pfingstturnier wie beflügelt: Gestern siegte sie im Grand Prix mit ihrem D’Agostino, heute mit dem Florestano-Nachkommen Fabregaz im Grand Prix der Special-Tour. Mit 73,043 Prozent konnte sie Dorothee Schneider mit dem zehnjährigen Hannoveraner Wallach Faustus auf Rang zwei verweisen. Die beiden erhielten 72,957 Prozent. Hubertus Schmidt wurde mit dem Trakehner Hengst Imperio mit 72,043 Prozent auf den dritten Platz reiten.

“Es ist super, wie sich Fabregaz heute konzentriert hat”, freute sich die Siegerin. “Die zweite Piaffe war etwas vorwärts, aber insgesamt hat er sich deutlich verbessert von Hagen.” Auch Dorothee Schneider war mit ihrem Faustus zufrieden, der seinen dritten internationalen Grand Prix bestritt: “Wir haben etwas schüchtern begonnen und in den Zweiern musste er sich leider einmal erleichtern und hat mir dann nicht so zugehört, aber insgesamt hatte ich trotz der Fehler ein sehr gutes Gefühl. Er gewinnt immer mehr an Selbstsicherheit und genießt seine Präsenz im Viereck.”

Foto: equistock.de/Hartig