Daniel Bachmann Andersen

Knappe Kiste zwischen Bachmann-Andersen und Langehanenberg

Was für eine letzte Etappe des FEI Weltcups in der Dressur vor dem Finale in Göteborg. Nicht wie vielleicht vermutet Isabell Werth mit ihrem Weltranglisten-Nummer-vier-Pferd Emilio siegte, sondern der Däne Daniel Bachmann Andersen, der Deutschlands Beste schon im Grand Prix der Drei-Sterne-Tour in Den Bosch geschlagen hatte. Nun allerdings kam es für den Reiter vom Gestüt Blue Hors zu einem ganz engen Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Deutschen Helen Langehanenberg und ihrem Damsey FRH. Am Ende hatte Bachmann Andersen mit dem KWPN Hengst Blue Hors Zack v. Rousseau die Nase vorn. 84,890 Prozent erhielten die beiden, was eine persönliche Bestleistung war. Klar, dass der Sieger sich mehr als freute: “Ich bin sehr happy, hier zu sein. Ich bin zum ersten Mal da und das ist die beste Indoor-Show, die ich je gesehen habe. Ich komme auf jeden Fall wieder.” Damsey und Langehanenberg bekamen 84,875 Prozent – auch für sie eine persönliche Bestleistung. “Er war immer bei mir”, lobte Langehanenberg ihren Hengst. “Das war unsere beste Prüfung.” Für Werth und Emilio war es somit Platz drei und 82,930 Prozent. “Er war nicht so gut, wie er sein kann”, bedauerte Werth ihr Ergebnis. “Er war nicht schlecht, aber er kann es besser. Das war aber auch nicht seine Kür. Wir werden die Kür wechseln, er bekommt eine neue. Wir hatten Fehler in den Zweiern und in der Pirouette. Er muss nun erstmal wieder etwas mehr Selbstvertrauen aufbauen.”

Foto: FEI/Leanjo de Koster