Janika Sprunger ist die unglückliche Vierte im Schweizer Team

Ein unwahrscheinlicher Fall ist in Rio für das Schweizer Team eingetreten: Alle vier Reiter – Steve Guerdat, Romain Duguet, Martin Fuchs und Janika Sprunger – lagen nach den drei Runden mit neun Punkten gleich rangiert. Das Reglement sieht vor, dass nur drei Reiter einer Nation im Einzelfinale antreten dürfen, die drei Besten. Ansonsten hat der Equipechef zu entscheiden. In diesem Fall Andy Kistler – und das noch zwischen allen vier Reitern. Eine Entscheidung, die wohl keiner treffen möchte. Offiziell soll diese morgen nach dem Training erfolgen, doch Janika Sprunger meldete bereits auf Facebook, dass sie es sich so sehr gewünscht habe, mit Bonne Chance im Einzelfinale zu starten, aber eine Vorentscheidung von Andy Kistler gefallen sei und zwar gegen sie. “Ein schwerer Moment für uns, da es Bonnie und ich wirklich verdient hätten, am Freitag dabei zu sein – aber die anderen genauso”, so heißt es da.