Ist Rotz-Krankheit in Rio noch ein Problem für Test-Event?

Wenige Tage bevor das Test-Event der Vielseitigkeit in Rio beginnt (6. August), wird bekannt, dass im April auf dem Olympiagelände in Rio zwei Pferde wegen der hoch ansteckenden Rotz-Krankheit getötet wurden. Bekannt wurde dies durch die neuseeländische Zeitung “Herald on Sunday”, die selbst den Reitsportverband in Neuseeland über die Situation informiert. High Performance Director Sarah Dalziell vom neuseeländischen Verband sagte, dass sie erwartet hätte, sowohl vom Rio 2016 Komitee als auch von der FEI über die Sache informiert zu werden. Nun haben der ESNZ und das nationale olympische Komitee Neuseelands eine Erklärung von den Organisatoren gefordert. Die haben bislang nur versichert, dass die Pferde beim Test-Events sicher seien, obwohl die Untersuchungen zur Krankheit weiter laufen.

Die Pferde, so heißt es bei NZ Herald, seien eingeschläfert worden bevor weitere Tests negativ ausfielen – sodass am Ende Unklarheit darüber herrschte, ob die Krankheit wirklich auf dem Gelände zu finden ist. Ein Sprecher von Rio 2016 erklärte, dass die  die Quarantäne, die seit Februar für nun sechs Monate bestand, sicherstelle, dass es nun kein Risiko für die Test-Event-Pferde gebe. Dennoch lässt Brasiliens Agrarminister derzeit 584 Pferde von der Militärreitschule und angrenzenden Farmen untersuchen. Die Ergebnisse werden allerdings nicht vor Oktober erwartet.