Isabell Werth & Don Johnson

Isabell Werth: “Er ist jetzt 14 – da muss nun Konstanz rein”

Nach ihrem Sieg im Grand Prix von Aachen mit Don Johnson FRH machte Isabell Werth ein zufriedenes Gesicht. “München hat mich wach geküsst”, so die deutsche Dressurreiterin. “Deswegen war es mir wichtig, dass Don Johnson jetzt mal konstant wird. Er stand sich immer wieder selbst im Weg. Ich dachte zunächst, dass drei Turniere hintereinander mit München, Wiesbaden und Aachen vielleicht etwas zu viel sind, aber so frisch, wie er heute wieder war…” Morgens entschied sich die mehrfache Olympiasiegerin noch eine Schrittrunde zu reiten – und war froh darüber, “denn da lag ich ja schon fast unten.”

“Mir tut das fast ein wenig leid für sein Image”, erklärte Werth. “Er ist einfach ein bisschen eine Wundertüte. Immer wieder steigert er sich mal in was rein und ist dann abgelenkt. Und damit wirft er dann mal eben so fünf Prozent hin und her.” Wenig Risiko wählte Rheinbergerin im Grand Prix, zeigte sich vor allem im Galopp defensiv, als sie merkte, dass ein bisschen Spannung vor den Zweierwechseln aufkam – und schaffte es so, eine harmonische Runde ins Viereck zu bringen. Morgen wird Isabell Werth dann mit Don Johnson zur ehemaligen Kürmusik von Hannes reiten. “Die können wir jetzt wieder aufleben lassen”, ist Werth noch immer begeistert von der Komposition.

Und auch zu Bella Rose, um die es zuletzt Spekulationen gab, äußerte sich Isabell Werth: “Sie ist jetzt wieder lahmfrei. Vor Wiesbaden hatte sie sich gezerrt, nächste Woche können wir wieder loslegen und ich hoffe, dass wir dann in Balve dabei sind.”

Foto: Stefan Lafrentz