Isabell Werth & Emilio

Isabell Werth: “Das war nur noch Schadensbegrenzung!”

Was war denn da nur los? Dass Emilio für Weihegold OLD in den Nationenpreis von Aachen nachrückte, sollte eigentlich eine Formüberprüfung für die Weltreiterspiele werden. Doch offensichtlich hat der Westfalen Wallach keine Lust, in den Flieger in die USA zu steigen. Der zwölfjährige Ehrenpreis-Sohn setzte in den ersten beiden Piaffen aus, stieg in die Luft, Fehler in den Wechseln kamen hinzu. “Ich weiß selber nicht, warum”, zuckte die Weltranglistenerste mit den Schultern. 72,516 Prozent und Platz 17 waren das Ergebnis. “Eigentlich sind die Piaffen ja seine Highlights. Irgendwie war er irritiert und hat das dann durch die Prüfung mitgenommen. Aber: Neues Spiel, neues Glück.” Er sei in sich verunsichert gewesen und wohl doch noch nicht so abgeklärt wie gelaubt, so die Reiterin aus Rheinberg. “Das war dann nur noch Schadensbegrenzung”, so Werth weiter. Dennoch – Isabell Werth gibt nie auf: “Es geht Samstag ja noch weiter. Ich hoffe, dass ich bis dahin alles richtig analysiere, aber ich glaube nicht, dass er da jetzt ein größeres Problem hat.”

Hinsichtlich der Team-internen Konkurrenz wusste Werth: “Alle hatten heute zu kochen, aber ich habe das schlechteste Wasser gekocht.”

Foto: Karl-Heinz Frieler