Internationales Springpferd getötet und verstümmelt

Ein grausames Szenario hat sich am Sonntag in Florida abgespielt. Der zwölfjährige französische Wallach Phedras de Blondel, der nur wenige Tage nach seinem Verkauf von Frankreich in den USA war, wurde im Stall der Amerikanerin Debbie Stephens und ihres Mannes, dem Olympia-Kursdesigner Steve Stephens, tot aufgefunden. Die Beine und Teile des Körpers, so heißt es auf dressage-news.com, seien abgeschnitten und mitgenommen worden. Steve Stephens, der 2008 den Olympiakurs gebaut hatte, hatte  den Vorfall sofort der Polizei gemeldet. Die denkt, dass jemand das Pferd wegen des Fleisch geschlachtet hat. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Verbrecher die Farm kannte und Phedras gewählt hat, weil es ein großes, schweres Pferd war. Jemand habe gewusst, was er tut – und nicht wie ein Pferderipper gehandelt.

Phedras de Blondel war mit seinem vorherigen Reiter Christian Hermon bis auf Vier-Sterne-Niveau international unterwegs.