Internationales Bestergebnis für Rath und Totilas

Es war erst das zweite Turnier für Matthias Rath und Totilas nach zweijähriger Turnierpause und schon konnten die beiden mit 83,196 Prozent ein neue Bestleistung im Special auf internationaler Ebene hinlegen. „Ich glaube, das war vom Gesamteindruck die beste Prüfung, die wir je geritten haben“, so der Sieger der Prüfung von Wiesbaden. „Er zeigte eine unglaubliche Leichtigkeit im Traben, schön durch den Körper. Im Schritt könnte er sich noch ein bisschen mehr Dehnen, aber am Abreiteplatz geht er schon schön an die Hand.“ Nun darf das Comeback-Paar auch in Perl-Borg bei der Sichtung für Aachen und die WM starten. „Wir sind zwei Jahre mehr zusammen gewachsen“, erklärte Rath, „das macht es jetzt im Vergleich zu früher natürlich einfacher“. Doch Angst, die hatte der Hesse noch nie. „Auf was hätte ich zurückfallen sollen?“, fragte er. „Viele reden ja von einem katastrophalen 2011 und 2012. Aber ich hatte auch da gute Prozente.“

Doch es ist nicht zu übersehen: Die beiden sind zu einem Paar gewachsen und das Bild, das die beiden abgeben, ist ein ganz anderes als vor zwei Jahren. Prognose: Die beiden reiten um eine Einzelmedaille in der Normandie.