Maikel van der Vleuten & VDL Groep Verdi

Holland dominiert Nationenpreis auf eigenem Boden

Mit einer beeindruckenden Leistung hat der amtierende Welt- und Europameister Holland die fünfte Etappe des Furusiyya FEI Nations Cup in Rotterdam für sich entschieden. Es war der erste Sieg seit 2003 Zuhause auf eigenem Boden. “War das spannend”, so Willem Greve anschließend, der mit einer Doppelnull-Runde mit Carambole NOP seinem Wunsch, bei den Olympischen Spielen dabei zu sein, Ausdruck verliehen hat. So kurz vor den Nominierungen für die Olympischen Spiele war die Stimmung besonders angespannt – das konnte jeder spüren. “Aber wir waren fokussiert”, so Greve.

Rob Ehrens, Jur Vrieling, Harrie Smolders, Maikel van der Vleuten, Willem Greve

Rob Ehrens, Jur Vrieling, Harrie Smolders, Maikel van der Vleuten, Willem Greve

Am Ende waren die Niederländer fehlerfrei im Ziel, während das Team aus der Schweiz mit vier Punkten Rang zwei belegte und die Deutschen den dritten Platz mit acht Punkten. Doch einfach war der Kurs von Louis Konickx nicht, wie Maikel van der Vleuten erläuterte: “Es war kniffliger als wir beim Abgehen dachten. Es war nicht der schwerste Kurs, den wir je gesprungen sind, aber es gab einige technische Linien. Nach der dreifachen Kombination war eine lange Linie zu dem schweren Wasser-Oxer – da war es nicht leicht, fehlerfrei zu bleiben.” Van der Vleuten musste nach einer ersten fehlerfreien Runde im zweiten Umlauf mit VDL Groep Verdi gar nicht mehr antreten. Harrie Smolders und Emerald kamen mit einem Zeitstrafpunkt und einem fehlerfreien zweiten Umlauf ins Ziel, während Jur Vrieling mit VDL Sirocco Blue NOP und Willem Greve mit Carambole eine Doppelnull ablieferten.

Gar nicht so einfach, aus diesen guten Paaren die Richtigen für Rio zu finden, wie Equipechef Rob Ehrens weiß: “Die Entscheidung lastet auf meinen kleinen Schultern. Wir hoffen, wie haben die besten Reiter für Rio. Der Job ist nicht einfach, aber es sieht wirklich gut aus.”

Fotos: FEI/Bronkhorst