Team Great Britain

Großbritannien gewinnt zum dritten Mal Nationenpreis in Rotterdam

So wie man beim Fußball manchmal zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten sieht, so waren es auch beim Nationenpreis in Rotterdam zwei ganz unterschiedliche Umläufe. Das deutsche Team, das nach der ersten Runde in Führung lag mit null Fehlerpunkten, fiel mit zwölf Strafpunkten zurück auf Rang vier. Die Briten mit Ben Maher, Joe Clee, Jessica Mendoza und Michael Whitaker holten sich den Sieg im Furusiyya FEI Nations Cup. Frankreich, die im vergangenen Jahr in den Niederlanden vorne standen, wurden Zweite, Schweden kam auf Platz drei.

Die britische Equipe-Chefin Di Lampard sagte später: “Wir sind in die Nationenpreisserie mit drei Siegen und einem zweiten Platz gestartet – es hätte nicht besser sein können. Wir hoffen, dass wir das auch für den Rest der Serie fortführen können.”

Joe Clee & Utamaro D Ecaussines

Joe Clee & Utamaro D Ecaussines

Joe Clee, der eine Doppelnullrunde zum Erfolg beisteuerte, sagte über Utamaro d’Ecaussines: “Mein Pferd ist in Form. Der Kurs war ziemlich schwierig, aber er hat das Beste versucht und es hat funktioniert.” Ein ganz besonderer Tag war es auch für Jessica Mendoza mit Spirit T. Die erst 19-Jährige wurde im vergangenen Jahr noch Mannschaftseuropameisterin bei den Junioren und gewann Einzel-Bronze. “Mein Vater trainiert mich und hat dafür gesorgt, dass ich Pferde habe, die ein bisschen wie Ponies gehen, sodass der Sprung von Ponys auf Großpferde nicht zu schwierig war. Und Spirit T hat ein großes Herz. Sie ist vorsichtig. Das ganze Jahr ist sie super gesprungen und wir haben unsere Chance bekommen. In St. Gallen waren wir bereits im Team, da zählte der Nationenpreis zwar nicht zur Serie, aber nun sind wir im Team hier und es zählte”, erklärte Mendoza.

Nach fünf Etappen führt Frankreich derzeit in der Division 1 mit 310 Punkten vor Belgien mit 250 und Schweden mit 210.

Fotos: FEI/Arnd Bronkhorst/Pool Pic