Team GBR

Großbritannien fühlt sich in Rom wohl: Zweiter Nationenpreissieg in Folge

Zum zweiten Mal hintereinander konnten die Briten den Furusiyya FEI Nations Cup in Rom für sich entscheiden. Einmal mehr war es John Whitaker, mittlerweile 60 Jahre, der mit einer genialen Null-Fehler-Runde zum Abschluss mit Ornellaia den Sieg perfekt machte – sogar einen Abwurf hätte er sich erlauben können. Mit nur vier Fehlerpunkten siegte Großbritannien vor den Franzosen und der USA mit je zwölf Punkten. Deutschland beendete den Nationenpreis auf Rang vier, die Niederländer wurden Fünfte, Kanada Sechste und Schweden Siebte.

Whitaker sagte im Anschluss: “Das war der erste Nationenpreis für Ornellaia und sie hat gezeigt, was sie kann.” Doppelnull blieb sie, damit waren sie die einzigen im Team Ben Maher mit Tic Tac (0/8), Jessica Mendoza mit Spirit T (0/4) sowie Michael Whitaker mit Cassionato (9/0). Ornellaia soll auch das Pferd für die Olympischen Spiele für John Whitaker sein, der Argento wie auch bei der EM im vergangenen Jahr nicht für einen Championatseinsatz vorsieht: “Argento ist ein großartiges Pferd, ein echter Kämpfer, aber er hat seine Grenzen und ich möchte ihn nicht darüber hinaus zwingen. Ornellaia hat bereits einige gute Dinge gemacht, sie ist sehr vorsichtig und sie ist die, die ich für Rio brauche, wenn ich dorthin gehen kann. Ich möchte es definitiv, die Olympischen Spiele sind die Olympischen Spiele und es gibt nichts Vergleichbares. Das möchte jeder, aber ich bin wahrscheinlich nicht in den Top fünf für die Auswahl, solange Big Star (Nick Skelton und Sanctos (Scott Brash) bereit sind.”

Foto: FEI