Gericht entscheidet: Doda darf Cornetto K wieder reiten

Eine unerwartete Wendung ist im Rechtsstreit zwischen dem brasilianischen Sprintreiter Doda de Miranda und seiner zukünftigen Ex-Frau Athina Onassis erfolgt: Ein Richter in Sao Paolo hat entschieden, dass Doda wieder das Olympiapferd Cornetto K v. Cornet Obolensky reiten kann. Onassis hatte nach den Olympischen Spielen in Rio Doda den Zugang zu dem Pferd verwehrt und den Hannoveraner Wallach Alberto Zorzi (ITA) zur Verfügung gestellt. Die beiden hatten einen gemeinsam Stall in Valkenswaard, zu dem Doda nach Rio allerdings keinen Zutritt mehr hatte. Nun hat der Richter entschieden, dass Doda seine Pferde wieder haben kann – darunter Cornetto K – dass allerdings keiner der beiden ein Pferd verkaufen darf ehe die Scheidung klärt, wem was gekört.

Über ihren Anwalt ließ Athina Onassis vermelden, dass die Pferde alle ihr gehören würden und dass sie Doda Cornetto K nur noch für die Olympischen Spiele zur Verfügung gestellt habe. Allerdings erklärte Doda nach der Entscheidung, dass er nun Hoffnung habe. Onassis habe die Besitzerregistrierung im FEI Pferdepass ohne seine Erlaubnis geändert. Bis zum 5. September 2016 war Cornetto K unter A. Onassis de Miranda & Victory Equestrian Sport BV registriert, danach nur noch unter Victory Equestrian Sport BV.

Im Oktober soll die Scheidung gerichtlich vollzogen werden. Das Aufteilen der Besitztümer scheint schwierig, weshalb der ursprüngliche Termin von Mai verlegt wurde.

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