FEI sucht nach Alternativen für Weltreiterspiele 2018

Während des CHIO Aachen verdichteten sich die Gerüchte, dass die Weltreiterspiele 2018 nicht in Kanada in Bromont stattfinden werden. Nun bestätigte die FEI, dass die Gerüchte wahr sind und dass sie an Alternativen zu Bromont aktuell am Arbeiten sind. FEI-Generalsekretär Ingmar de Vos erklärte: “Wir sind traurig, dass das Organisationskomitee in Bromont nicht länger in der Lage ist, die Weltreiterspiele 2018 auszurichten. Wir haben alles möglich gemacht, während dieser schweren Zeiten Unterstützung zu leisten, aber traurigerweise war das Board nicht in der Lage, eine realistische Sponsoren-Strategie zu entwickeln. Trotz der größten Bemühungen hatten wir keine andere Wahl als den Vertrag zu beenden. Wir glauben, dass Bromont ein sehr besonderer Platz ist und Reitsport spielt eine große Rolle dort in der Gesellschaft. Wir hoffen, dass in der Zukunft andere große Reitsport-Events dort stattfinden werden.”

“Die FEI wollte den Erfolg der Spiele in Kanada sicherstellen, aber wir haben auch eine Verantwortung gegenüber unserer Gemeinschaft und der Zukunft unserer Vorzeige-Veranstaltungen”, so Ingmar de Vos weiter. “Wir suchen nun nach möglichen Alternativen für 2018 und sind hoffnungsvoll, in Kürze sagen zu können, wer der neue Ausrichter ist. Natürlich ist es für kein Organisationskomitee einfach ein Event dieser Größe in einem Zeitrahmen von zwei Jahren zu stemmen, aber wir haben schon erlebt, dass die Italiener brillante Weltreiterspiele in Rom 1998 veranstalteten, nachdem die Iren zwei Jahre zuvor abgesagt hatte. Deswegen sind wir zuversichtlich, eine Lösung zu finden, mit der wir arbeiten können.”