Fabienne Lütkemeier: “Im Großen und Ganzen ganz ordentlich”

Fabienne Lütkemeier war die erste Starterin im Grand Prix bei den Weltreiterspielen in der Normandie und ritt mit D’Agostino FRH eine gute Runde, die mit 73,586 Prozent bewertet wurde. Ein Fehler in den Einerwechseln verhinderte eine bessere Benotung. “Das war echt schade”, resümierte die Deutsche. “Normalerweise können wir die gut.” Dass die 25-Jährige den Auftakt zu machen hatte, kommentierte sie lässig: “Einer muss es ja machen. Das war schon so in Ordnung.” Dass sie allerdings dafür um 5 Uhr aufstehen musste, fand sie dann doch “gruselig”. Am Anfang ihres Rittes guckte Hannoveraner Fuchswallach einmal in der Ecke, doch schnell konnte sich der 14-Jährige wieder fangen. “Ich wollte frisch, fröhlich und frei reiten, aber mit einem kalkulierten Risiko”, so Lütkemeier. “Und ich glaube, im Großen und Ganzen haben wir das ganz ordentlich gemacht.”

Das fand auch Equipe-Chef Klaus Roeser, der im Übrigen für das “Losglück” verantwortlich war: “Sie hatte den Druck, der auf dem ersten Starter lastet, aber sie ist eine starke Prüfungsreiterin und hat keine Nerven.”